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Interessenten

Wer sich gemeldet hat, was er geschrieben hat und wann er Ihre Kontaktdaten bekommt.

Auf der öffentlichen Seite jedes eingestellten Tieres gibt es den Knopf „Ich möchte dieses Tier“. Wer ihn drückt, meldet sich an oder legt ein Konto an und schreibt ein paar Sätze über sich: wo er wohnt, ob er einen Garten hat, wie viel Zeit er geben kann. Das Konto ist keine Falle — nach der Übergabe bekommen die neuen Halter die ganze Chronik des Tieres, und ohne Konto gibt es keinen Ort dafür.

Die Anfrage erscheint unter der Glocke in der App. Sie sehen jeweils die Nachricht und das Datum, aber nicht die E-Mail-Adresse. Könnten Sie die Kontaktdaten aller sehen, die je angefragt haben, würde daraus eine Adressdatenbank von Menschen, die davon nichts wissen.

Die E-Mail-Adresse wird freigegeben, sobald Sie jemanden auswählen — und nur für diese eine Person. Gleichzeitig erfährt sie, dass Sie sie ausgewählt haben, und sieht Ihre Kontaktdaten. Ausgewählt ist immer nur eine Person; überlegen Sie es sich anders, kommt die erste zurück zu den Wartenden, nicht zu den Abgelehnten. Sie hat nichts falsch gemacht.

Auf der öffentlichen Seite steht, wie viele Menschen sich gemeldet haben, aber nie wer. Und es gibt keine Platznummer. „Sie sind Vierter“ würde eine Warteschlange versprechen, die es nicht gibt: Sie wählen danach, zu wem das Tier passt, nicht danach, wer zuerst geschrieben hat. Eine Zahl, die lügt, würde die vierte Person abschrecken, selbst wenn sie am besten passt.

Sind Sie sich einig, übergeben Sie das Tier wie gewohnt per QR-Code und die Chronik geht mit.